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	<title>erweiterter Mutterschutz bei Fehlgeburten Archive &#8226; Anwalt Arbeitsrecht Frankfurt</title>
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	<title>erweiterter Mutterschutz bei Fehlgeburten Archive &#8226; Anwalt Arbeitsrecht Frankfurt</title>
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		<title>Erweiterter Mutterschutz bei Fehlgeburten</title>
		<link>https://anwaltskanzlei-arbeitsrecht-frankfurt.de/aktuelles/erweiterter-mutterschutz-bei-fehlgeburten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Pia-Alexandra Kappus]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jun 2025 18:01:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[erweiterter Mutterschutz bei Fehlgeburten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine eigentlich unscheinbar daherkommende Gesetzesänderung im Mutterschutzgesetz mit Wirkung ab dem 01. Juni 2025 wird hoffentlich zu einer  wirklichen psychischen, wie auch physischen Entlastung von Frauen im Arbeitsleben führen, die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine eigentlich unscheinbar daherkommende Gesetzesänderung im Mutterschutzgesetz mit Wirkung ab dem 01. Juni 2025 wird hoffentlich zu einer  wirklichen psychischen, wie auch physischen Entlastung von Frauen im Arbeitsleben führen, die mit einer extrem belastendenden plötzlichen Lebenssituation zu kämpfen haben und bisher in gewisser Weise zumindest arbeitsrechtlich schutzlos gestellt waren.</p>
<p><strong><em>Der Gesetzestext ändert sich wie folgt:</em></strong></p>
<p><strong>§ 2 MSchG  </strong></p>
<div class="margnone">
<div id="Y-100-G-MUSCHG-P-2-X-6" class="gesabs">
<p><span class="absnr">„………(6)</span> <span class="satz"><span class="satznr"><a id="Y-100-G-MUSCHG-P-2-X-6-Sz-1" name="Y-100-G-MUSCHG-P-2-X-6-Sz-1"></a>1</span>Eine Entbindung ist eine Lebend- oder eine Totgeburt.</span> <span class="satz"><span class="satznr"><a id="Y-100-G-MUSCHG-P-2-X-6-Sz-2" name="Y-100-G-MUSCHG-P-2-X-6-Sz-2"></a>2</span>Die Regelungen zur Entbindung finden im Falle einer Fehlgeburt ab der 13. Schwangerschaftswoche </span>entsprechende Anwendung, soweit nicht in diesem oder einem anderen Gesetz Abweichendes geregelt ist.</p>
<p><em>(Gesetzestext § 2 Abs. 6 angef. mWv 1.6.2025 durch G v. 24.2.2025 (BGBl. 2025 I Nr. <a href="https://www.recht.bund.de/eli/bund/BGBl_1/2025/59" target="_blank" rel="noopener">59</a>))</em></p>
<p><strong>Jetzt gelten auch bei Fehlgeburten ab der 13. Woche zumindest gestaffelte Schutzfristen, in denen die Betroffenen Frauen arbeitgeberseits nicht beschäftigt werden dürfen und sie haben Anspruch auf Mutterschutzleistungen , wobei sich deren Dauer nach der jeweiligen gestaffelten Schutzfrist richtet. </strong></p>
<div id="dtlDdetail7" class="detailsect">
<div class="detail margoutside sbout4">
<p><strong><span class="zit">Art. <a class="" href="https://beck-online.beck.de/?typ=reference&amp;y=100&amp;g=MUSCHANPG&amp;a=1">1</a> Nr. <a class="" href="https://beck-online.beck.de/?typ=reference&amp;y=100&amp;g=MUSCHANPG&amp;a=1&amp;n=2">2</a> lit. b <span class="highlight">Mutterschutzanpassungsgesetz</span></span></strong>, welcher ab dem <em class="bold_on">1.6.2025</em> in Kraft tritt, lautet in Bezug auf <span class="zit">Abs. <a href="https://beck-online.beck.de/?typ=reference&amp;y=100&amp;g=MUSCHG&amp;p=3&amp;x=5">5</a></span>:</p>
<p>(5) Bei einer <span class="highlight">Fehlgeburt</span> darf der Arbeitgeber eine Frau nicht beschäftigen, soweit sie sich nicht zur Arbeitsleistung ausdrücklich bereit erklärt,</p>
<p>1. bis zum Ablauf von zwei Wochen bei einer <span class="highlight">Fehlgeburt</span> ab der <span class="highlight">13</span>. <span class="highlight">Schwangerschaftswoche</span> oder</p>
<p>2. bis zum Ablauf von sechs Wochen bei einer <span class="highlight">Fehlgeburt</span> ab der 17. <span class="highlight">Schwangerschaftswoche</span> oder</p>
<p>3. bis zum Ablauf von acht Wochen bei einer <span class="highlight">Fehlgeburt</span> ab der 20. <span class="highlight">Schwangerschaftswoche</span>.</p>
<p>Sie kann ihre Erklärung nach Satz 1 jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die <span class="zit">Absätze <a href="https://beck-online.beck.de/?typ=reference&amp;y=100&amp;g=MUSCHG&amp;p=3&amp;x=1">1</a> bis <a href="https://beck-online.beck.de/?typ=reference&amp;y=100&amp;g=MUSCHG&amp;p=3&amp;x=3">3</a></span> gelten nicht.</p>
</div>
</div>
<p><a name="Y-400-W-BECKOKARBSCH-G-MUSCHG-P-3-Gl-F-II"></a><span class="sidebar-outside"><em class="randnr">98</em></span>Nicht anwendbar im Falle einer <span class="highlight">Fehlgeburt</span> sind allerdings <span class="zit">Abs. <a href="https://beck-online.beck.de/?typ=reference&amp;y=100&amp;g=MUSCHG&amp;p=3&amp;x=1">1</a></span>, <span class="zit">Abs. <a href="https://beck-online.beck.de/?typ=reference&amp;y=100&amp;g=MUSCHG&amp;p=3&amp;x=2">2</a></span> und <span class="zit">Abs. <a href="https://beck-online.beck.de/?typ=reference&amp;y=100&amp;g=MUSCHG&amp;p=3&amp;x=3">3</a></span> (<span class="zit">Abs. <a href="https://beck-online.beck.de/?typ=reference&amp;y=100&amp;g=MUSCHG&amp;p=3&amp;x=5">5</a> S. 3</span>). Dies ist insofern von Relevanz, als die entbindungsbezogenen Regelungen des MuSchG im Falle einer <span class="highlight">Fehlgeburt</span> ab der <span class="highlight">13</span>. <span class="highlight">Schwangerschaftswoche</span> grundsätzlich entsprechende Anwendung finden (vgl. <span class="zit">§ <a href="https://beck-online.beck.de/?typ=reference&amp;y=100&amp;g=MUSCHG&amp;p=2">2</a> Abs. <a href="https://beck-online.beck.de/?typ=reference&amp;y=100&amp;g=MUSCHG&amp;p=2&amp;x=6">6</a> S. 2</span>;→ <span class="zit">§ 2 <a href="https://beck-online.beck.de/?typ=reference&amp;y=400&amp;w=BECKOKARBSCH&amp;g=MUSCHG&amp;p=2&amp;rn=55">Rn. 55</a></span>). Klargestellt wird damit aber, dass weder die vorgeburtliche <span class="highlight">Mutterschutzfrist</span> des <span class="zit">Abs. <a href="https://beck-online.beck.de/?typ=reference&amp;y=100&amp;g=MUSCHG&amp;p=3&amp;x=1">1</a></span> (→ <span class="zit"><a href="https://beck-online.beck.de/?typ=reference&amp;y=400&amp;w=BECKOKARBSCH&amp;g=MUSCHG&amp;p=3&amp;rn=31">Rn. 31</a></span>) noch die Verlängerung der nachgeburtlichen <span class="highlight">Mutterschutzfrist</span> nach <span class="zit">Abs. <a href="https://beck-online.beck.de/?typ=reference&amp;y=100&amp;g=MUSCHG&amp;p=3&amp;x=2">2</a> S. 2 Nr. <a href="https://beck-online.beck.de/?typ=reference&amp;y=100&amp;g=MUSCHG&amp;p=3&amp;x=2&amp;sz=2&amp;n=1">1</a>–<a href="https://beck-online.beck.de/?typ=reference&amp;y=100&amp;g=MUSCHG&amp;p=3&amp;x=2&amp;sz=2&amp;n=3">3</a></span> (→ <span class="zit"><a href="https://beck-online.beck.de/?typ=reference&amp;y=400&amp;w=BECKOKARBSCH&amp;g=MUSCHG&amp;p=3&amp;rn=75">Rn. 75</a></span> f.) analog gelten.</p>
<p>Mit dem Abstellen auf die <span class="highlight">13</span>. <span class="highlight">Schwangerschaftswoche</span> (15. <span class="highlight">Schwangerschaftswoche</span> post menstruationem) sollte dem Umstand Rechnung getragen werden, dass im Allgemeinen die Schwangerschaft der Frau aus psychologischer Sicht als „sicher“ bewertet wird und sich die Bindung der Mutter zu ihrem ungeborenen Kind ab diesem Zeitraum besonders intensiviert hat (vgl. BT-Drs. 20/14231, 11). Weiterhin hat nach Auffassung des Gesetzgebers das vorzeitige Ende einer Schwangerschaft zu diesem Zeitpunkt einen stärkeren Rückbildungsprozess zur Folge und kann für die betroffene Frau gesundheitliche Folgen haben, die sich langfristig auf ihre Teilhabe auswirken kann (BT-Drs. 20/14241, 2).</p>
<p>Pia-Alexandra Kappus</p>
<p>Fachanwältin für Arbeitsrecht</p>
</div>
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